GDK - GlasDesignKunst - Schweiz Suisse Svizzera Tina Grunert

 

 

 


 

 

 

 

Tina Grunert
Burggartenstrasse 10
D-53115 Bonn

T+F 0049 228 26 10 48

 

Tina Grunert (Jahrgang 1954) studierte an der Glasfachschule Rheinbach und der FHS Köln. Zahlreiche Einzelausstellungen und Beteiligungen an Gruppenausstellungen im In- und Ausland.

 

1982 C.C.A.A. Glasgalerie Köln

1983 Galerie Lafontaine, Saarbrücken

1983 Vicounter 83, Valencia

1984 Neues Glas in Deutschland - Congress Centrum Hamburg / Kunstmuseum Düsseldorf / Kestner Museum Hannover

1984 Galerie d´ Beerenbourgh, Amsterdam (Niederland)

1986 Glasmuseum Ebeltoft, Ebeltoft (Dänemark )

1987 Glaskunst in Köln - heute, Handwerkskammer Köln

1988 Glasmetamorphosen, Bahnhof Rolandseck, Org.: Corning Museum, Musée des Art Decoratives, Paris

1989 Glasgalerie Douwes Decker, Utrecht (Niederland)

1990 Museum im Alten Rathaus, Wittlich

1991 Galerie Rob van den Doel, Den Haag (Niederland)

1991 Kunsthaus am Museum - Carola von Hamm, Köln

1992 Finale, Kunsthalle Köln

1993 Jazz und Kunst, Kunstverein Köln-Porz

1994 Struktur und Reflexion, Glasmuseum Rheinbach

1995 Blätter und Segel, Museum im Torhaus, Siegburg

1995 Tarot, Haus an der Redoute, Bonn

1995 Glas und Gold, Monica Borgward, Bremen

1996 C.C.A.A. Glasgalerie Köln

1997 Gartenplastik und Glas I, Münster 1998 Gartenplastik und Glas II,Münster

1998 Glasmuseum, Frauenau

 

Tina Grunerts Skulpturen evozieren ein poetisches Niemandsland. Häufig thematisieren die Motive die Natur in ihrem fragilen, fein strukturierten Wesen.

Aus den metallenen Türmen und Stelen, und ihren bearbeiteten Grauwackensteinen wachsen vegetativ anmutende gläserne Formen . Die zerbrechlichen Blätter und Blüten stehen in einem Spannungsverhältnis zu ihrem steinernen Träger. Doch diese Spannung löst sich in der Verwandtschaft der Grundsubstanzen, denn beide bestehen zu einem großen Anteil aus Silizium und anderen verwandten chemischen Elementen. Durch das Schmelzen des Glases über einer Negativform entstehen die amorphen Texturen der Objekte.

Feine Goldlinien verweisen auf Verästelungen und Adersysteme mit ihren feinporigen Häuten, zarten Membranen und verzweigten Kapilaren. Die lasierend aufgetragenen farbigen, transparenten Metalloxyde auf einer opaken Grundierung entwickeln einen sanften Glanz. Durch den metallischen Irisschimmer entfalten die leuchtenden Rot-, Orange- und Blautöne eine Mystik des Lichts.